Virtual Tasting Events verwandeln Produktpräsentationen

Virtual Tastings sind längst keine Zukunftsvision mehr – sie sind Realität. Unternehmen in der Wein-, Lebensmittel- und Spirituosenindustrie nutzen sie bereits, um Kunden weltweit zu erreichen und dabei echte Bindung aufzubauen.

Wir bei newroom connect sehen täglich, wie diese Events traditionelle Produktpräsentationen ablösen. Die Kombination aus globaler Reichweite, interaktiven Erlebnissen und messbaren Daten macht virtuelle Verkostungen zur neuen Norm.

Was macht Virtual Tastings zur bevorzugten Wahl für Produktpräsentationen

Drei konkrete Vorteile gegenüber traditionellen Präsentationen

Virtual Tastings lösen die größten Probleme traditioneller Produktpräsentationen. Erstens erreichen sie Menschen überall auf der Welt gleichzeitig – ein Unternehmen führt eine Weinverkostung in Berlin durch und bindet Teilnehmer aus Tokio, New York und Sydney ein, ohne dass jemand reisen muss. Das spart nicht nur Kosten, sondern öffnet Märkte, die geografisch unerreichbar wären. Zweitens schaffen sie echte Interaktion statt passiver Zuschauer. Teilnehmer stellen in Echtzeit Fragen, drehen Produkte in virtuellen Räumen oder geben durch Umfragen ihre Vorlieben an – das erzeugt emotionale Bindung, die ein Video niemals schafft. Drittens liefern diese Events konkrete Daten: Du siehst, welche Produkte wie lange betrachtet wurden, welche Fragen gestellt wurden und wer interaktiv teilgenommen hat. Diese Informationen sind Gold für deine nächste Kampagne.

Infografik: Die drei zentralen Vorteile von Virtual Tastings gegenüber traditionellen Präsentationen

Hybride Events sind längst Standard

Hybride Events sind nicht optional mehr. Laut Daten von 2022 setzten rund 71 Prozent der Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden hybride Events regelmäßig um. Das bedeutet: Deine Zielgruppe erwartet bereits die Möglichkeit, online teilzunehmen.

Infografik: Anteil großer Unternehmen, die hybride Events regelmäßig umsetzen

Virtual Tastings erlauben dir, gleichzeitig vor Ort und digital präsent zu sein. Menschen vor Ort verkosten echte Produkte, während Online-Teilnehmer durch 3D-Visualisierungen oder Live-Streaming das gleiche Erlebnis haben.

Technologie, die Conversion steigert

Die Technologie dafür existiert längst. Webkonfiguratoren lassen Kunden Produkte virtuell anpassen, VR-Brillen ermöglichen immersive Produktpräsentationen über Standorte hinweg, und Event-Apps mit Gamifizierung erhöhen das Engagement messbar. Unternehmen, die Virtual Tastings nutzen, berichten von kürzeren Entscheidungswegen und höheren Conversion-Raten – weil Kunden bereits alle Informationen haben, bevor sie kaufen (und damit schneller zur Kaufentscheidung kommen). Die richtige Plattform macht dabei den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Online-Event und einem Erlebnis, das Kunden wirklich fesselt.

Wie Realismus die Verkostung verändert

Die 3D-Umgebungen in modernen Virtual Tastings unterscheiden sich fundamental von frühen Versuchen. Mit Unreal Engine 5 lassen sich Weinflaschen, Gläser und Verkostungsräume so detailgetreu darstellen, dass du die Etiketten lesen, die Farbigkeit des Weins bewerten und sogar die Oberflächenstruktur der Gläser erkennen kannst. Das ist nicht kosmetisch – es schafft Vertrauen. Wenn ein Kunde ein Produkt in 3D betrachtet und später im Handel findet, hat er bereits eine emotionale Verbindung aufgebaut. Unternehmen nutzen diese Realitätstreue gezielt: Sie platzieren ihre Produkte in realistischen Szenarien, etwa in einer Weinstube oder auf einem Gourmet-Buffet, statt sie einfach vor neutralem Hintergrund zu zeigen. Das erhöht die Kaufbereitschaft messbar, weil Kunden das Produkt bereits in Gebrauch visualisiert haben.

Echtzeit-Dialog statt Monolog

Die Interaktion zwischen Moderator und Teilnehmern ist das Herzstück eines gelungenen Virtual Tastings. Live-Chat-Funktionen, Q&A-Sessions und Voice-Features ermöglichen dir Echtzeit-Kommunikation, die das Erlebnis vom passiven Video-Stream in einen Dialog verwandelt. Ein Moderator kann Fragen beantworten, während er gerade eine Flasche präsentiert – das schafft Authentizität. Gamifizierung verstärkt diese Interaktion zusätzlich: Du sammelst Punkte für Antworten, erhältst Abzeichen für das Probieren mehrerer Produkte oder konkurrierst in kleinen Quiz. Diese Mechaniken erhöhen das Engagement nachweislich, weil sie dir einen Grund geben, aktiv zu bleiben und nicht einfach nebenbei zuzuschauen.

Avatare als Brücke zur Personalisierung

Personalisierte Avatare sind kein Gimmick – sie sind ein psychologisches Werkzeug. Wenn du einen Avatar erstellst, der dir ähnelt, fühlst du dich stärker in die Veranstaltung involviert. Du bewegst dich durch die virtuelle Umgebung, triffst andere Avatare und baust eine soziale Komponente auf, die isolierte Online-Erlebnisse vermeiden hilft. Unternehmen nutzen Lösungen wie Ready Player Me, um die Avatar-Erstellung zu vereinfachen – in wenigen Sekunden ist ein personalisierter Avatar erstellt. Das ist wichtig, weil es die Hürde senkt: Du musst keine komplexe Konfiguration durchlaufen. Zudem ermöglichen Avatare anonyme oder semi-anonyme Teilnahme, was besonders bei B2B-Tastings wertvoll ist, wo Konkurrenten im gleichen Event anwesend sind. Du kannst offen Fragen stellen, ohne dass dein Arbeitgeber direkt sieht, dass du dich für ein Konkurrenzprodukt interessierst.

Die Kombination aus visueller Realität, echter Interaktion und persönlicher Präsenz schafft die Grundlage dafür, dass Virtual Tastings nicht nur funktionieren – sondern dass sie traditionelle Formate übertreffen. Doch wie setzen Unternehmen diese Technologie konkret um?

Wo Virtual Tastings in der Praxis funktionieren

Weingüter bauen globale Kundenbeziehungen auf

Weingüter haben erkannt, dass virtuelle Verkostungen ihre Direktverkäufe verändern. Ein Weingut führt heute eine Live-Verkostung durch, während Kunden aus Berlin, London und Los Angeles gleichzeitig teilnehmen – jeder mit den gleichen Flaschen vor sich auf dem Tisch. Die Moderatoren führen durch die Verkostung, Teilnehmer stellen Fragen in Echtzeit, und am Ende können sie die Weine direkt über einen integrierten Shop kaufen. Die geografische Barriere fällt weg. Ein kleines Weingut aus der Mosel erreicht plötzlich Märkte, die vorher unerreichbar waren. Statt auf Messen zu warten oder teure Vertriebspartner zu beauftragen, bauen Weingüter jetzt selbst globale Kundenbeziehungen auf. Teilnehmer, die an virtuellen Verkostungen aktiv mitgemacht haben, kaufen häufiger nach als passive Zuschauer – weil sie bereits eine emotionale Verbindung zum Produkt aufgebaut haben.

Lebensmittelhersteller beschleunigen ihre Markteinführungen

Lebensmittelhersteller nutzen Virtual Tastings, um neue Produktlinien schneller auf den Markt zu bringen. Statt auf physische Launch-Events zu warten, setzen sie innerhalb von Wochen eine virtuelle Verkostung auf und sammeln Feedback von hunderten potenziellen Kunden. Ein Hersteller von Bio-Käse präsentiert seine neue Produktlinie vor Käsehändlern, Restaurants und Einzelhandelsketten – alle in einem einzigen Event. Die Interaktivität ist dabei entscheidend: Teilnehmer stellen Fragen zu Herkunft, Herstellung und Geschmacksprofilen, während sie das Produkt gleichzeitig verkosten. Das verkürzt die Entscheidungswege im B2B-Bereich drastisch, weil Einkäufer alle Informationen haben, bevor sie ein Gespräch mit dem Vertrieb führen. Gamifizierung verstärkt diesen Effekt zusätzlich – wer alle Produkte probiert, erhält ein Abzeichen oder wird in einem Ranking angezeigt. Das erhöht nachweislich das Engagement, weil es Teilnehmern einen Grund gibt, aktiv zu bleiben und nicht einfach nebenbei zuzuschauen.

Spirituosenhersteller erschließen internationale Märkte ohne Reisestress

Spirituosenhersteller haben das größte Potenzial in Virtual Tastings. Whisky-, Rum- oder Gin-Hersteller präsentieren ihre Produkte weltweit, ohne dass Markenbotschafter ständig reisen müssen. Eine Scottish Whisky Distillery führt eine virtuelle Brennereitour durch, während Kunden aus Tokio, Singapur und Sydney live dabei sind. Sie sehen die Destillerie in 3D, der Brennmeister erklärt den Herstellungsprozess, und Teilnehmer verkosten den Whisky in Echtzeit. Das eröffnet Märkte, die geografisch extrem weit entfernt sind, aber hohe Kaufkraft haben. Statt einen Markenbotschafter für drei Wochen nach Asien zu schicken, streamt man eine Stunde live und erreicht möglicherweise mehr Menschen. Die Kosten sind um ein Vielfaches niedriger, und die Daten zeigen, wer wirklich interessiert ist – nicht nur wer physisch anwesend war, weil es kostenlos war.

Restaurants und Food-Delivery stärken ihre Markenpositionierung

Restaurants und Food-Delivery-Dienste entdecken gerade, dass Virtual Tastings ihre Markenpositionierung stärken. Ein Spitzenrestaurant führt eine Verkostung seiner neuen Menülinie durch und zeigt Kunden, woher die Zutaten stammen, wie sie verarbeitet werden und welche Geschichten dahinterstecken. Das ist nicht nur Marketing – es ist Kundenbindung. Menschen, die an einer virtuellen Verkostung teilgenommen haben, ordnen später häufiger in diesem Restaurant oder über diesen Lieferdienst. Das funktioniert besonders gut bei Premium-Produkten, wo der Preis höher ist und Kunden mehr Überzeugungsarbeit brauchen. Ein Food-Delivery-Dienst präsentiert seine Top-Restaurants monatlich in einer virtuellen Verkostung und erschließt dabei neue Kundengruppen – Menschen, die das Restaurant vorher nicht kannten. Die Kombination aus visueller Präsentation, echtem Geschmack und Live-Dialog schafft hier eine Glaubwürdigkeit, die klassische Werbung nicht erreicht.

Infografik: Vier Praxisfelder für Virtual Tastings

Abschließende Gedanken

Virtual Tastings sind längst Realität und nicht länger ein Experiment für Unternehmen, die ihre Produktpräsentationen ernst nehmen. Unternehmen, die diese Events nutzen, berichten von kürzeren Entscheidungswegen, höheren Conversion-Raten und stärkerer Kundenbindung – weil Virtual Tastings drei Dinge gleichzeitig leisten, die traditionelle Formate nicht schaffen: Sie erreichen Menschen weltweit ohne geografische Grenzen, erzeugen echte emotionale Verbindung durch Interaktion statt passives Zuschauen, und liefern konkrete Daten über das Verhalten deiner Zielgruppe. Die Technologie macht das möglich – mit Unreal Engine 5 erstellte 3D-Umgebungen, Webkonfiguratoren für personalisierte Produktanpassungen und Event-Apps mit Gamifizierung sind verfügbare Tools, keine Zukunftsvisionen mehr.

Weingüter bauen damit globale Kundenbeziehungen auf, Lebensmittelhersteller beschleunigen ihre Markteinführungen, und Spirituosenhersteller erschließen internationale Märkte ohne Reisestress. Jedes dieser Unternehmen hat erkannt, dass Virtual Tastings nicht teurer sind als traditionelle Events – sie sind nur intelligenter. Der Wettbewerbsvorteil liegt bei denen, die jetzt handeln, während andere noch über die Machbarkeit diskutieren.

Die Infrastruktur existiert und deine Zielgruppe erwartet bereits hybride Formate – 71 Prozent der großen Unternehmen setzen sie regelmäßig um. Mit newroom connect gestaltest du immersive virtuelle Ausstellungen und Showrooms, die deine Kunden weltweit rund um die Uhr fesseln und dein erstes Virtual Tasting Event könnte in wenigen Wochen live sein.