Biometric Authentication macht virtuelle Events sicherer [Leitfaden 2025]

Virtuelle Events sind längst Normalität – doch die Sicherheitsrisiken wachsen mit jedem neuen Format. Unbefugte Zugriffe, Identitätsdiebstahl und Datenlecks gefährden sowohl Teilnehmer als auch Veranstalter.

Biometric Authentication bietet hier eine echte Lösung. Wir bei newroom connect sehen täglich, wie Gesichtserkennung und Fingerabdruckerkennung virtuelle Veranstaltungen deutlich sicherer machen – ohne dabei umständlich zu werden.

Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du biometrische Authentifizierung konkret umsetzt und deine Events vor Missbrauch schützt.

Warum Passwörter dein größtes Sicherheitsloch sind

80% der Datenverletzungen beinhalten privilegierte Anmeldeinformationen, wie Forrester Research schätzt. Bei virtuellen Events wird dieses Problem noch größer, weil deine Teilnehmer Passwörter ständig vergessen: 32 Prozent der Nutzer vergessen ein Passwort innerhalb von 24 Stunden. Das führt zu Abbrüchen beim Check-in, längeren Warteschlangen und frustrierten Gästen. Noch schlimmer ist, dass 59 Prozent der Menschen das gleiche Passwort auf mehreren Websites verwenden.

Infografik mit drei Kennzahlen zu Passwortrisiken bei virtuellen Events in Deutschland - Biometric Authentication

Wenn eine dieser Plattformen gehackt wird, haben Angreifer sofort Zugang zu deinem Event.

Identitätsdiebstahl gefährdet dein Event und deinen Ruf

Unbefugte Zugriffe auf virtuelle Events sind keine theoretische Gefahr – sie passieren regelmäßig. Wenn jemand sich als eingeladener Gast ausgibt, wird dein Event kompromittiert. Das schadet nicht nur dem Datenschutz, sondern auch deinem Ruf als Veranstalter. Teilnehmer verlieren das Vertrauen, wenn ihre Daten oder exklusive Inhalte in falsche Hände geraten. Biometrische Authentifizierung verhindert genau das, indem sie sicherstellt, dass nur die Person, die eingeladen wurde, auch teilnehmen kann. Gesichtserkennung arbeitet dabei deutlich zuverlässiger als QR-Codes oder Namenslisten. 72 Prozent der Verbraucher würden biometrische Gesichtsdaten lieber verwenden als Passwörter, weil sie verstehen, dass Biometrie schwerer zu fälschen ist.

Compliance wird zur Pflicht – nicht zur Option

GDPR, CCPA und andere Datenschutzgesetze schreiben vor, dass du nachweisen musst, wer auf welche Daten zugreift. Bei virtuellen Events mit Hunderten oder Tausenden Teilnehmern ist das ohne automatisierte Systeme unmöglich. Biometrische Authentifizierung dokumentiert automatisch, wer sich wann angemeldet hat – mit eindeutigen Identifizierungen statt unsicheren Benutzernamen. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch revisionssicher. Wenn du später nachweisen musst, dass nur autorisierte Personen an deinem Event teilgenommen haben, liefert dir biometrische Authentifizierung genau diese Dokumentation mit vollständigen Audit-Trails. Das erspart dir teure Compliance-Verstöße und rechtliche Probleme. Gleichzeitig schaffst du damit die Grundlage für die nächste Stufe der Event-Sicherheit: die praktische Umsetzung biometrischer Verfahren in deinen Plattformen.

Welche biometrischen Verfahren passen zu deinem Event?

Gesichtserkennung ist das praktischste Verfahren für virtuelle Events und sollte deine erste Wahl sein. Laut iProov würden 72 Prozent der Verbraucher biometrische Gesichtsdaten lieber verwenden als Passwörter – das zeigt, dass deine Teilnehmer diese Technologie nicht nur akzeptieren, sondern sogar bevorzugen. Der Vorteil liegt in der Geschwindigkeit: Bei einem physischen Check-in an der Tür können Badging-Kioske bis zu 400 Teilnehmer pro Stunde registrieren. Das ist entscheidend, wenn dein Event startet und hunderte Gäste gleichzeitig eintreten. Die Hardware ist kompakt (40 x 40 cm), benötigt nur eine stabile WLAN-Verbindung und lässt sich in etwa fünf Minuten aufbauen. Für virtuelle Events funktioniert Gesichtserkennung über die Webcam des Teilnehmers – ohne zusätzliche Hardware. Deine Gäste müssen sich einfach kurz vor die Kamera setzen, und das System gleicht ihr Gesicht in Echtzeit mit dem biometrischen Profil ab, das du vorab aus LinkedIn oder XING importiert hast. Das ist nicht nur schneller als Passwörter einzutippen, sondern auch sicherer, weil Gesichtsdaten deutlich schwerer zu fälschen sind als Zugangscodes.

Fingerabdruck und Verhaltensbiometrie für zusätzliche Kontrolle

Fingerabdruckerkennung funktioniert besonders gut als zweiter Faktor in einer Multi-Faktor-Authentifizierung. Wenn dein Event sensible Inhalte enthält oder nur VIP-Gäste bestimmte Bereiche sehen sollen, kannst du Fingerabdruck zusätzlich zur Gesichtserkennung einsetzen. Das Problem: Fingerabdruckscanner erfordern spezielle Hardware, die nicht jeder Teilnehmer zuhause hat. Deshalb ist dieses Verfahren eher für physische Event-Locations geeignet als für rein virtuelle Formate. Verhaltensbiometrie dagegen läuft völlig im Hintergrund ab und beobachtet, wie deine Teilnehmer die Plattform nutzen – Mausbewegungen, Tippgeschwindigkeit, Klickmuster. Das System erkennt automatisch, wenn sich das Verhalten verdächtig ändert, und kann dann zusätzliche Authentifizierung anfordern. Der Vorteil: Deine Gäste bemerken gar nicht, dass sie überwacht werden. Es gibt keine lästigen Pop-ups oder zusätzlichen Schritte. Laut Visa verwenden zwei Drittel der Verbraucher biometrische Daten und empfinden sie als einfacher und schneller als Passwörter – das gilt besonders für Verhaltensbiometrie, die völlig transparent abläuft.

Datenschutz richtig umsetzen, damit deine Teilnehmer vertrauen

Hier ist die wichtigste Regel: Biometrische Daten werden bei dir nicht dauerhaft gespeichert. Das ist nicht nur rechtlich sauberer nach GDPR, sondern auch das einzige Modell, das deine Teilnehmer akzeptieren werden. Bei biometrischen Verfahren sollten Sicherheit und Datenschutz für die Nutzenden bedeutsamer sein als ein potenzieller Komfort oder eine Zeitersparnis bei der Authentifizierung. Das bedeutet, dass du sensible Daten verschlüsselt speicherst – nicht als Foto, sondern als verschlüsselte ID. Selbst wenn jemand in deine Systeme eindringt, findet er keine verwertbaren Gesichtsbilder. Nach dem Event werden alle IDs gelöscht. Das ist der Standard, den du kommunizieren musst. Deine Teilnehmer sollten in der Einladungs-E-Mail bereits verstehen, warum du ihre Gesichtsdaten brauchst, wie du sie speicherst und wann sie wieder gelöscht werden. Transparenz ist hier dein stärkster Verkäufer. Wenn 80 Prozent der Verbraucher laut iProov eher online mit einem Unternehmen interagieren, das verlässliche Identitätsprüfungen bietet, dann zeigt das: Deine Teilnehmer wollen, dass du ihre Daten ernst nimmst. Eine Multi-Faktor-Authentifizierung, die Gesichtserkennung mit einem zusätzlichen Faktor kombiniert (etwa einer Sicherheitsfrage oder einem Code per E-Mail), macht dein System noch robuster. Das kostet deine Gäste nur wenige Sekunden Extra-Zeit beim Check-in, schließt aber Missbrauchsfälle praktisch aus. Wenn du diese Verfahren richtig umsetzt, schaffst du die Grundlage dafür, dass deine Teilnehmer sich sicher fühlen – und dass du ihre Daten wirklich schützt.

So integrierst du Biometrie in dein Event-Registrierungssystem

Der erste Schritt zur praktischen Umsetzung ist die Vorbereitung deiner Teilnehmerdaten. Du brauchst eine klare Datenquelle – entweder eine Excel-Liste mit angemeldeten Gästen oder eine Live-Schnittstelle direkt aus deinem Online-Registrierungssystem. Der Vorteil einer Live-Schnittstelle liegt darin, dass die Daten immer aktuell bleiben und du nicht manuell nachbearbeiten musst. Danach importierst du Profilfotos aus LinkedIn oder XING – ein Prozess, der nur wenige Sekunden pro Teilnehmer dauert. Das System berechnet dann automatisch das biometrische Profil jedes Gastes und speichert es als verschlüsselte ID.

Kompakte Liste der Integrationsschritte für biometrische Authentifizierung in Event-Systemen - Biometric Authentication

Für deine Teilnehmer bedeutet das einen nahtlosen Registrierungsprozess: Sie laden beim Anmelden ihr Foto hoch oder autorisieren den Import aus ihrem LinkedIn-Profil, und der Rest läuft im Hintergrund ab.

Beim eigentlichen Check-in sieht dein Gast dann einfach eine Aufforderung, kurz in die Webcam zu lächeln. Das System gleicht das Live-Bild mit dem gespeicherten biometrischen Profil ab und gewährt sofort Zugang. Bei physischen Badging-Kiosken an Eingängen können bis zu 400 Teilnehmer pro Stunde registriert werden – das ist entscheidend, wenn mehrere hundert Gäste gleichzeitig eintreffen. Für virtuelle Events funktioniert das über die Webcam deutlich schneller, da keine physische Hardware nötig ist. Keine komplizierten Passwörter, keine Sicherheitsfragen – nur ein Foto, das in Sekunden verarbeitet wird.

Mehrfaktor-Authentifizierung gegen hartnäckige Betrüger

Gesichtserkennung allein ist bereits sehr sicher, aber für Events mit sensiblen Inhalten oder exklusiven Bereichen solltest du eine zusätzliche Sicherheitsschicht einbauen. Kombiniere die Gesichtserkennung mit einem zweiten Faktor – etwa einem Bestätigungscode per E-Mail, einer Sicherheitsfrage oder sogar einer Fingerabdruck-Authentifizierung auf dem Smartphone des Teilnehmers. Dieser zusätzliche Schritt kostet deine Gäste nur fünf bis zehn Sekunden Extra-Zeit, blockiert aber praktisch alle Betrugsfälle. Wenn jemand versucht, sich mit einem gefälschten Gesichtsbild anzumelden, scheitert er bereits bei der zweiten Authentifizierung.

Verhaltensbiometrie läuft zusätzlich im Hintergrund ab und beobachtet, wie sich dein Teilnehmer auf der Plattform verhält. Das System erkennt verdächtige Muster – etwa wenn plötzlich jemand von einem anderen Land aus mit der gleichen ID zugreift oder ungewöhnlich schnell zwischen Seiten springt – und kann dann automatisch eine zusätzliche Bestätigung anfordern. Der Teilnehmer bemerkt das gar nicht, es sei denn, das System erkennt echte Anomalien. McKinsey schätzt, dass digitales Onboarding mit biometrischen IDs bis zu 90 Prozent der Kosten spart – und das gilt auch für Event-Verwaltung, wenn du weniger Zeit mit Betrugsprüfungen verbringst.

Transparente Kommunikation mit deinen Teilnehmern

Der größte Fehler, den Veranstalter machen, ist, biometrische Authentifizierung erst beim Check-in zu erwähnen. Das führt zu Verwirrung und Widerstand. Stattdessen kommunizierst du das Thema bereits in der Einladungs-E-Mail – klar, offen und praktisch. Erkläre, warum du Gesichtserkennung einsetzt: schnellerer Check-in, höhere Sicherheit gegen Betrüger, Schutz exklusiver Inhalte. Zeige auch auf, dass 72 Prozent der Verbraucher biometrische Daten lieber verwenden als Passwörter, weil sie verstehen, dass Biometrie sicherer ist.

Hub-and-Spoke-Grafik zu Kernbotschaften der Transparenz bei Biometrie

Mache transparent, wie du die Daten speicherst – als verschlüsselte ID, nicht als Foto – und wann sie gelöscht werden. Nach dem Event sind alle biometrischen Daten weg. Diese Klarheit schafft Vertrauen. Wenn deine Teilnehmer verstehen, dass du ihre Daten ernst nimmst und nicht dauerhaft speicherst, werden sie das System akzeptieren und sogar bevorzugen. Biete eine Alternative für Gäste an, die kein Foto hochladen möchten – ein separater Registrierungs-Desk mit konventionellem Check-in (QR-Code oder Namensliste) sorgt dafür, dass niemand ausgeschlossen wird. Das zeigt deinen Teilnehmern, dass du Biometrie als Option siehst, nicht als Zwang.

Biometric Authentication ist jetzt Standard, nicht Zukunft

Biometric Authentication hat sich längst von einer technischen Spielerei zur Notwendigkeit entwickelt. 72 Prozent der Verbraucher würden biometrische Daten lieber verwenden als Passwörter, und 81 Prozent glauben, dass Biometrie künftig stärker zur Online-Identitätssicherung genutzt wird. Das ist nicht mehr eine Frage von morgen – das ist die Realität von heute.

Für deine virtuellen Events bedeutet das konkret: Du kannst dich nicht mehr auf Passwörter verlassen. Deine Teilnehmer erwarten schnelle, sichere Check-ins ohne umständliche Authentifizierungsprozesse, und Gesichtserkennung liefert genau das. Sie ist schnell, zuverlässig und schützt dein Event vor Identitätsdiebstahl und unbefugten Zugriffen – gleichzeitig dokumentiert sie automatisch, wer teilgenommen hat, was für Compliance unverzichtbar geworden ist. Der Vertrauensaufbau bei deinen Teilnehmern funktioniert nur, wenn du transparent kommunizierst: Erkläre, warum du Biometrie einsetzt, wie du Daten speicherst und wann sie gelöscht werden.

80 Prozent der Verbraucher interagieren lieber mit Unternehmen, die verlässliche Identitätsprüfungen bieten – deine Offenheit schafft also Sicherheit, nicht Misstrauen. Für die praktische Umsetzung brauchst du eine Plattform, die biometrische Authentifizierung nahtlos integriert und dabei Benutzerfreundlichkeit bewahrt. newroom connect bietet dir genau das für immersive virtuelle Events. Veranstalter, die jetzt auf biometrische Authentifizierung setzen, sind nicht nur sicherer – sie sind auch zukunftssicher.